Letztes Update

10.08.2017

Interessantes

 Interessantes 2010 2008 2007 2006 2005 die Jahreszahl anklicken.

05.10.2004

Vereinsausflug des Liederkranz Oppau

Anläßlich unseres Vereinsausfluges vom 18.09.2004 schrieb unser Pressewart Gregor Strassel nachfolgenden Bericht.

Der Ort, der einstmals den Schuhmachern und Schuhfabriken Arbeit in Hülle und Fülle garantierte ist heute zwar mit vielen Schuhgeschäften, in denen man auch Sonntags einkaufen kann, noch in aller Munde. Die Produktion von Schuhen findet in Hauenstein nur noch in einer Schuhfabrik statt. So war dann auch das Motto des Ausfluges “Hauenstein als Schuhmetropole” zu verstehen.

Das “Früher” wurde den mitgereisten Mitgliedern anschaulich im Deutschen Schuhmuseum näher gebracht. Eindrucksvoll die Führung durch verschiedene Zeitepochen. Das in diesem Museum nicht nur Schuhe aus verschiedenen Zeitabschnitten, sondern auch die Maschinen gezeigt die dafür benötigt wurden, machte den Rundgang und die Führung mehr als interessant.

Auch die Integration eines “Tante Emma Ladens” sowie eines Schuhgeschäftes aus den fünfziger Jahren, weckte bei den älteren Teilnehmern Erinnerungen. Welche Stresssituationen die Arbeiterinnen und Arbeiter beim Herstellen von Schuhen ausgesetzt waren, wurde deutlich als einige Maschinen zum Leben erweckt und uns zum Beispiel das Nageln eines Schuhes demonstriert wurde.

Was uns die Ohren bereits nach kurzer Zeit zuhalten ließ, mussten die Arbeiter früher stundenlang und fast ohne Gehörschutz ertragen. Sehenswert auch die Schuhe die von bekannten Persönlichkeiten getragen wurden und gut beschildert, wessen Fuß sie geziert haben, den Besuchern interessante Kommentare entlockten. Insgesamt ist das Museum einen Besuch wert, vor allem dann, wenn man ein Stück Pfälzer Geschichte hautnah erleben will.

Eine anstrengende Führung fordert seinen Tribut. Nach einem guten Mittagessen im Hotel Ochsen ging es erholt und gestärkt in die “gläserne Schuhfabrik”. Die Firma Seibel, heute noch als einzigste Schuhfabrik in Hauenstein tätig, gibt den Besuchern ihres Demonstrationsraumes die Möglichkeit sich das Herstellen eines Schuhes aus nächster Nähe anzuschauen.

Auch hier besonders zu erwähnen die guten fachlichen Erklärungen der Mitarbeiter über Material und Herstellungsprozess. Natürlich durfte auch der Schuhkauf nicht zu kurz kommen und so traf man den einen oder anderen Liederkränzler schon einmal in Socken und beim Probieren von Schuhen an.

Wir verließen Hauenstein in Richtung Pirmasens - Niedersimten um uns ein weiteres Stück Pfälzer Geschichte anzusehen.

Im Rahmen einer Führung in diesem nur zu einem Teil zugänglichen, Stück des Westwalles, wurden wir über den Sinn oder besser den Unsinn dieses Teiles einer Verteidigungsanlage informiert. War sie einstmals nur militärischen Bereichen vorbehalten, so wurde sie aber auch als Luftschutzbunker , als Lager ja sogar als Lazarett und Kirche benutzt. Interessant war die Führung in jedem Fall, wenn auch das Verständnis für Kosten und Materialaufwand einer solchen Anlage, verglichen mit ihrem Nutzen, bei manchen Erstaunen hervorrief. Aber auch dieser Teil des Westwalls war ein Stück einer Verteidigungsanlage die einstmals von der Nordsee bei Holland bis an die Schweizer Grenze reichen sollte.

Mit diesen Eindrücken aus der Südwestpfalz ging es zum Abschluss nach Burrweiler, wo in der Gaststätte “Zum Grafen von der Layen” bei einem gemütlichen Abend, bei gutem Essen und Trinken, ein paar frohen Liedern die die Sänger des Liederkranz anstimmten, ein interessanter Vereinsausflug zu Ende ging.

Ein herzliches Dankeschön an unseren Geselligkeitsausschuß Peter Scherer und Harald Kirchner die diesen Vereinsausflug hervorragend organisiert hatten. (G.S.)

 

19.11.2004

Chorseminar 2004, Liederkranz Oppau in Klausur.

Anlässlich des Liederkranz-Chorseminares am 23.10.2004 schrieb unser Pressewart Gregor Strassel folgenden Bericht.

Was wird uns ein Chorseminar bringen? Wird etwa nur stundenlang gesungen oder gibt das Thema des diesjährigen Chorseminars soviel neues her? Was sagt mir die Partitur?

Viele Fragen die sich im Vorfeld des Seminars so mancher Sänger gestellt haben mag. Vielleicht haben auch Interessierte die die Ankündigung im Schaukasten gelesen haben sich gefragt was das soll

Die Antwort ist einfach. Es hat Spaß gemacht auch dann wenn es zeitweise anstrengend war. Und vor allen es hat jedem Sänger neue Erkenntnisse gebracht oder Vergessenes wieder in Erinnerung gerufen.

Jetzt jedoch der Reihe nach. Alfred Schneider, der 1. Vorsitzende des Liederkranz begrüßte 30 Teilnehmer zum sechsten Chorseminar des Liederkranz, das in diesem Jahr in der Unterkirche der Kath. Kirche St. Martin stattfand. Sein besonderer Gruß galt der Chorleiterin Ariane Sauer, in deren Verantwortung die Durchführung dieses Seminars lag. Er erinnerte einmal mehr daran, dass bei entsprechendem Training auch ein kleiner Chor große Leistungen bringen kann. Dass wir dazu in der Lage sind haben wir mit dem Jubiläumskonzert 2003 bewiesen. Und damit wir diese Leistung halten, ja vielleicht verbessern können, dafür sind solche Chorseminare wichtig. Dies insbesondere auf die kommenden Aufgaben wie ein Liederabend im Bauernhof im Jahr 2005 und ein Konzert im Jahr 2006.

Nun übernahm Frau Sauer die Regie. Sie erläuterte wie wichtig Dehn- und Streckübungen, Bewegungs- und Lockerungsübungen sind. Diesen turnerischen Einlagen folgten dann intensive Stimmübungen. Die dafür aufgewendete Stunde verging im Flug und niemand bemerkte wie schnell die Zeit verging.

Der theoretische Teil des Seminars begann mit dem Abspielen von zwei gleichen Liedvorträgen die von zwei verschiedenen Chören vorgetragen wurden. Die nachfolgende Diskussion über die unterschiedliche Intonation zeigte auch, interessanterweise, die unterschiedlichen Meinungen der Sänger auf. In der Folge wurden Lieder geprobt und gesungen. Unterstützung fanden die Sänger mit an die Leinwand projizierten Noten. Der Vormittag war schnell vorbei.

Das Küchenteam mit Gisela Böhn, Karin Grimme, Margret Jochensen, Marianne Magin und Marlis Schneider hatte zwischenzeitlich ein opulentes Mittagessen auf den Tisch gezaubert. Und die Sänger ließen es sich schmecken.

An dieser Stelle ein Dank an dieses Team, das auch noch für Kaffee und Kuchen am Nachmittag verantwortlich zeichnete.

Gut gestärkt ging es am Nachmittag mit dem Seminar weiter. Der Probenraum wurde kurzerhand in die Kirche verlegt. Die dort vorgetragenen und geprobten Lieder zeigten den Sängern deutlich den Unterschied der Probenräume auf. Ein langer Nachhall zwang den Chor hier viel vorsichtiger mit der Lautstärke umzugehen.

Der theoretische Teil am Nachmittag beschäftigte sich mit Noten, Notenzeichen, Sitzhaltung beim Singen und vor allem Atmungstechniken. Die Ergebnisse dieser intensiven Probearbeit waren bei den letzten Liedern die gesungen wurden deutlich zu merken.

Kaum jemand hatte gemerkt wie schnell die Zeit vergangen war. In seinen Schlussworten dankte Alfred Schneider der Chorleiterin Frau Ariane Sauer für die hervorragende Arbeit die sie während des ganzen Tages geleistet hatte.

Sein Dank galt aber auch den Sängern die bereitwillig diesen Samstag dem Chorgesang und der Fortbildung gewidmet hatten. (G.S.)

 

13.09.2004

29. Sommerfest des Liederkranz Oppau

Anläßlich unseres Sommerfestes vom 06.-08.8.2004 schrieb unser Pressewart Gregor Strassel nachfolgenden Bericht.

Bereits zehn Tage vor dem Beginn des Sommerfestes am 06.08.2004 begannen viele fleißige Hände den Schulhof der Goethe-Mozart-Schule in einen Festplatz umzuwandeln. Schrauben, hämmern, bohren und sägen war dort tagsüber und Abends zu hören. Am Freitag, den 06.08. war es dann soweit. Der Schulhof war voll besetzt als Ortsvorsteher Udo Scheuermann und Herr Schwab von der Mayer-Brauerei das Fassbier anstachen.

Im Schulhof lag der Geruch von Haxen, gegrillten Würsten und Steak´s  und an der Getränkeausgabe herrschte reges Leben. Die Sänger des Liederkranz verließen kurzzeitig die Arbeitsplätze um einige Lieder zu Gehör zu bringen und ihre Gäste zu begrüßen. Bei Musik durch den Alleinunterhalter Jürgen Daniel kam eine gemütliche Stimmung auf, die nicht selten an der rege besuchten Bar ihren Höhepunkt fand.

War der Samstag tagsüber noch schön, setzte am Abend zeitweise der Regen ein, was jedoch dem Fest keinen Abbruch tat. Es wurde in den Zelten einfach enger zusammengerückt und der Liederkranz konnte sich trotzdem auf die vielen Besucher freuen die trotz des Regens in den Schulhof kamen. Das spiegelte sich auch in den Worten von Kurt Hofmann vom Weingut Raßkopf Hofmann aus Bad Dürkheim wieder, als er mit Assistenz von Alfred Schneider das Weinfass anstach. Sängerisch gestaltet wurde der Abend von den Sängern des Liederkranz Oppau und vom Shanty-Chor der Thalia-Harmonie Edigheim.

Der Sonntag gehörte zunächst dem traditionellen Frühschoppen. Die Gruppe “Charlie und seine Freunde” musizierte in gewohnt bekannter Weise. Die sehr zahlreich erschienenen Frühschoppen-Besucher hatten daran ihre Freude und hielten es über das Mittagessen hinaus im Schulhof aus.

Danach kam Kaffee und Kuchen in das Angebot so dass sich lange Schlangen vor dem Kuchenbuffett bildeten. Gemütlich klang der Nachmittag aus, die Helfer hatten im Verlauf des späteren Nachmittags nicht mehr so viel zu tun und so konnten sie auch einmal die Gelegenheit ergreifen sich bei Kaffee und Kuchen oder einem Glas Wein zusammenzusetzen.

Alles in allem gesehen war das Sommerfest 2004, das man sich aus dem Veranstaltungskalender unseres Ortes nicht mehr wegdenken kann, ein gelungenes Fest. Ein herzliches Dankeschön all denen die zum Gelingen des Festen beigetragen haben. (G.S.)

 

    • In seinem Mitteilungsblatt Nr. 175 –
    • 03/03 schreibt der Redakteur der
    • Chorgemeinschaft Friesenheim

      folgendes:

                                       Freundschaftssingen am 11.Oktober 2003

                                  - 160 Jahre GV Liederkranz 1843 e.V. Oppau –

    Auch das gehört zum aktiven Vereinsleben, dass man sich mit befreundeten Vereinen zum Freiern trifft. Anlässlich seines 160. Vereinsjubiläums hat uns der GV Liederkranz 1843 Oppau ins Bürgerhaus zu einem Freundschaftssingen eingeladen. Die 15 Chöre und die wunderschöne Bühnen- und Tischdekorationen strahlten eine angenehme Atmosphäre im Saal aus. Sehr schön war auch der große Anteil der jugendlichen Sänger, die mit ihren hervorragenden Liedvorträgen das Fest bereicherten.

    Unser Männerchor unter Leitung von Herrn Wolfram Sauer durfte das Feundschaftssingen eröffnen. Unsere Liedvorträge “Kommt ihr G´spielen”, “Der frohe Wanderer” und “Der Jäger Abschied”, beide  von Mendelsohn wurden vom Publikum mit großem Beifall belohnt.

    Gleich darauf brachte unser Frauenchor mit ihrem Chorleiter Herrn Schreieck-Hauns ebenfalls drei Liedbeiträge “ O du schöner Rosengarten”, Pfälzer Lied” und “Ja, das ist unser Leben”. Das Publikum bedankte sich mit herzlichem Beifall. Gerd Wenz überreichte die Glückwünsche der Chorgemeinschaft mit einer Geldspende und erhielt das Gastgeschenk die Festschrift sowie ein gerahmtes Bild vom Jubelchor.

    Weiter 13 Gastchöre zeigten mit je 3 Liedvorträgen ihr Können. Und zum Schluß sangen alle Chöre gemeinsam.

    Dem Veranstalter und allen Mitwirkenden danken wir für den schönen Abend.

    (Hermann Wüst)

     

                     Zu den Bildern Sommerfest 2004 bitte hier klicken.

<<< Anfang